Spanien – Picos de Europa

Wandern im ältesten Nationalpark Spaniens

Die Picos de Europa sind fast noch ein Geheimtipp für ausländische Besucher, wenngleich sich auch in den Sommermonatendort überwiegend spanische Touristen tummeln. Ganz anders jedoch im Herbst, wenn die sommerlichen Temperaturen nachlassen. Quasi bestes Wetter um in den Picos de Europa, zwischen Asturien und Kantabrien gelegen, wandern und klettern zu gehen. Warum? Das verrate ich Dir auf dieser Seite und in meinen Wanderberichten!

Schlucht in den Picos de Europa
Schlucht in den Picos de Europa

Wander- und Kletterparadies Picos de Europa

Nur knapp 20 Kilometer von der spanischen Küste entfernt liegt der älteste Nationalpark Spaniens, der, wie das Gebirge selbst, Picos de Europa heißt. Schroffe Felsen, tiefe Schluchten und blaue Bergseen versprechen abwechslungsreiche Touren. Über 200 Gipfel in den Picos sind höher als 2000m, der höchste ist 2648m hoch. Das Wahrzeichen der Picos ist jedoch der Naranjo de Bulnes (2518m), oder Picu Uriellu, wie er im Asturischen genannt wird. Sein senkrecht aufragender, freistehender Gipfels ist eine Herausforderung für jeden Kletterbegeisterten. Unnützes Wissen: Einer der beiden Huberbuam hat diesen Gipfel auf einer der anspruchsvollsten Kletterrouten vor einigen Jahren bezwungen.

Naranjo de Bulnes oder Picu Uriellu
Links zu sehen: der markante Naranjo de Bulnes oder Picu Uriellu
Picos de Europa
In den Picos de Europa

Picu Uriellu und Garganta del Cares

Auch wenn der Picu Uriellu die markanteste Erhebung des Nationalparks ist, soll natürlich die Garganta del Cares, die Cares Schlucht, nicht unerwähnt bleiben. Die Ruta des Cares ist womöglich die bekannteste Wanderung überhaupt in den Picos. Dies ist ein zwölf Kilometer langer Wanderweg direkt in der Schlucht. Größtenteils flacher verlaufend als die Bergwanderungen in der nahen Umgebung, jedoch steil und ungesichert Richtung Rio del Cares abfallend. An den engsten Stellen ist der Weg immer noch breit genug, trotzdem sind hier schon einige Wanderer der Höhenangst verfallen. Fluss und Wanderweg trennen nämlich hundert Höhenmeter und mehr.

Naranjo de Bulnes oder Picu Uriellu
Der Picu Uriellu links im Bild, davor das Refugio de Uriellu als Größenvergleich
Blick in die Cares-Schlucht
Blick in die Cares Schlucht

Lagos de Covadonga

Neben markanten Gipfeln und tiefen Schluchten haben die Picos natürlich auch noch wunderschöne Bergseen zu bieten. Die Lagos de Covadonga, bestehend aus den beiden Seen Lago Enol sowie Lago de la Ercina. Eingebettet zwischen grünen Almwiesen und den Kalksteinfelsen der umliegenden Berge findet man dort ein traumhaftes Panorama auf über 1000 Meter Höhe. Daher ist es kein Wunder, dass dort nicht nur in den Sommermonaten ein großer Besucherandrang herrscht. Der ist teilweise so groß gewesen, dass die Zufahrtsstraße für den öffentlichen Verkehr gesperrt wurde. Man erreicht die Seen nur noch mit Shuttlebussen.

Lago de Enol
Lago de Enol, der tiefer gelegene der beiden Seen

Unsere Touren

Unsere eine Woche in den nördlichen Picos de Europa in Asturien führt uns zu den Lagos de Covadonga, in einer zweitätigen Wanderung an den Fuß des Picu Uriellu und auf einer Tagestour durch die Cares Schlucht hindurch. Außerdem fahren wir zum höchsten Ort in den Picos: Sotres. Von hier unternehmen wir eine eintägige Wanderung im Herzen der Picos.

Bergblick bei Sonnenaufgang

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Naranjo de Bulnes oder Picu Uriellu

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